PVC: Starke Schwankungen, hohe Lagerbestände begrenzen das Aufwärtspotenzial
Am vorangegangenen Handelstag fiel der wichtigste PVC-Futures-Kontrakt um 1,48 %, wobei die Spotpreise in Ostchina um 80 CNY/Tonne sanken und die Basis stabil blieb. Das zentrale Marktgeschehen wird durch das Zusammenspiel von Rohstoffversorgungssorgen aufgrund geopolitischer Entwicklungen im Ausland, der einsetzenden Binnennachfrage im Frühjahr und hohen Lagerbeständen bestimmt. Gestützt auf solide kurzfristige Kosten schwanken die PVC-Preise stark, wobei das Aufwärtspotenzial durch die hohen Lagerbestände stark begrenzt wird.
Auf der Angebotsseite brach die Produktionsrate von ethylenbasiertem PVC aufgrund hoher Kosten ein, was die Erwartung einer strukturellen Verschärfung verstärkte. Die Produktionsraten für Rohre und Profile in der nachgelagerten Produktion erholten sich saisonbedingt, blieben aber niedrig, da die Beschaffung durch die anhaltend hohe Nachfrage und die schwache Marktdynamik eingeschränkt war. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten trieben die Rohöl- und Ethylenpreise in die Höhe und stabilisierten so die PVC-Preise. Die Branche befindet sich weiterhin in einer Phase des Lageraufbaus: Die gesellschaftlichen Lagerbestände beliefen sich auf 1,4038 Millionen Tonnen (+3,76 % gegenüber dem Vormonat), die betrieblichen Lagerbestände auf 458.400 Tonnen (leichter Anstieg gegenüber dem Vormonat), wobei das Lagerwachstum hauptsächlich auf gesellschaftliche Vorräte zurückzuführen ist.
Gestützt durch Kostensteigerungen und die Nachfrage im Frühjahr dürfte PVC keinen starken Preisverfall erleiden. Mittelfristig liegt der Fokus auf dem Abbau von Lagerbeständen und dem Tempo der Nachfrageerholung. Ausblick: Starke Preisschwankungen, Aufwärtspotenzial durch hohe Lagerbestände begrenzt.
PP-Polyolefine: Schwindende Kostenunterstützung, Fokus auf Leerverkaufsmöglichkeiten
Am vorangegangenen Handelstag stiegen die PP-Notierungen in Hangzhou leicht an, wobei die Preise für gängiges Faserziehmaterial bei 8.950–9.050 CNY/Tonne lagen; Händler testeten höhere Angebote mit verhandelbaren tatsächlichen Transaktionen. Die LLDPE-Preise in Yuyao passten sich um 50–200 CNY/Tonne an, folgten damit dem Markt und waren je nach Auftragsvolumen verhandelbar.
Geopolitische Spannungen trieben die Kosten in die Höhe, und volatile Futures führten zu hohen Spotpreisen. Die Auslastung der Branche sank, was Unternehmen zu Produktionskürzungen zwang. Weitere Kunststoffhersteller stellten ihre Produktion aufgrund von Wartungsarbeiten ein, wodurch die Kapazitätsauslastung auf rund 80 % fiel und das Angebot verknappte; die Lagerbestände der PP-Hersteller sanken im Vergleich zum Vormonat. Die Auslastung der nachgelagerten Wertschöpfungskette erholte sich, da Käufer die höheren Preise allmählich akzeptierten und bei Preisrückgängen kleinere Lagerbestände auffüllten. Der Markt war von der Abnahme günstiger Lagerbestände und einem Anstieg des Basishandels geprägt.
Mit der Entspannung der geopolitischen Spannungen und dem Nachlassen des kostengetriebenen Drucks dürften die Polyolefinpreise sinken. Strategie: Fokus auf Leerverkaufsmöglichkeiten für Polyolefine.
Chemdo: Globale Partner meistern die Volatilität des Kunststoffmarktes
Veröffentlichungsdatum: 27. März 2026
