• head_banner_01

Japan steckt in der Plastikkrise; globale Plastikkonzerne kündigen kollektive Preiserhöhungen im Mai an!

Japan ist in eine schwere Kunststoffversorgungskrise geraten, während große globale Kunststoffproduzenten ab Mai 2026 gezielte Preiserhöhungen für wichtige Produktlinien angekündigt haben.

Laut unvollständigen Statistiken haben führende Kunststoffhersteller wie BASF, Dow, Celanese, Kolon und Mitsubishi seit März sukzessive Preiserhöhungen für Kernproduktkategorien wie PE, PA, ABS, POM und MDI angekündigt. Das Tempo der Preiserhöhungen hat sich im Mai deutlich beschleunigt, da mehrere Unternehmen gleichzeitig Preiserhöhungen durchführten.

Inmitten dieser weltweiten Preissteigerungswelle leidet Japan unter einer akuten Kunststoffknappheit. Aufgrund von Lieferengpässen bei wichtigen Kunststoffrohstoffen infolge der Spannungen im Nahen Osten ist Japans Ethylen-Produktionsrate unter den kritischen Schwellenwert gesunken. Dies hat zu weit verbreiteten Engpässen und Preiserhöhungen bei Kunststoffverpackungen, Paletten und verwandten Produkten geführt. Japanische Hersteller haben darauf mit wiederholten Preiserhöhungen reagiert.

Toray Plastics (China) kündigte eine weitere Preiserhöhung für seine Nylon-, PBT-, PPS-, LCP- und andere Produktlinien mit Wirkung zum 11. Mai 2026 an, und zwar um 2.500 RMB pro Tonne.

Zuvor hatte Toray die Preise für sein gesamtes Produktportfolio mit Wirkung zum 30. März angehoben: Nylon, PBT und LCP verteuerten sich um 3.500 RMB pro Tonne, PPS um 2.500 RMB pro Tonne.
Nach den beiden aufeinanderfolgenden Preiserhöhungen haben einige Produkte einen kumulativen Anstieg von bis zu 6.000 RMB pro Tonne verzeichnet.

WPS-Version 3


Veröffentlichungsdatum: 14. Mai 2026