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  • PV-Industrie: Leichtbau und Witterungsbeständigkeit treiben Materialverbesserungen voran

    PV-Industrie: Leichtbau und Witterungsbeständigkeit treiben Materialverbesserungen voran

    Die Photovoltaikbranche befindet sich derzeit aufgrund von Überkapazitäten und einer zunehmenden Konsolidierung in einer Phase der strukturellen Anpassung. Die langfristigen Nachfrageaussichten bleiben jedoch optimistisch. Technologische Innovationen und Kostensenkung werden künftig die Ausweitung diversifizierter Anwendungsszenarien vorantreiben. EVA-Verkapselungsfolien der ersten Generation dominieren den Markt seit Langem aufgrund ihrer ausgereiften Herstellungsverfahren und niedrigen Kosten. Ihre eingeschränkte Witterungsbeständigkeit und die geringe Beständigkeit gegenüber potenzialinduzierter Degradation (PID) haben die Branche jedoch dazu veranlasst, nach besseren Alternativlösungen zu suchen. POE-Verkapselungsmaterialien, die sich durch hervorragende Wasserdampfbarriereeigenschaften und einen hohen elektrischen Widerstand auszeichnen, haben sich als bevorzugtes Material für hocheffiziente Technologien etabliert.
  • Die Nachfrage nach brasilianischen Premium-rPET-Flakes bricht ein, da sich die Lieferketten verlagern.

    Die Nachfrage nach brasilianischen Premium-rPET-Flakes bricht ein, da sich die Lieferketten verlagern.

    SÃO PAULO (ICIS) – Die brasilianische Nachfrage nach hochwertigen recycelten Polyethylenterephthalat (rPET)-Flakes wird sich voraussichtlich weiter abschwächen, da die Wettbewerbsfähigkeit von Neuware zunimmt und sich die Lieferkettendynamik verändert. Die Nachfrage nach Premium-Flakes ist im Vergleich zu Neuware stark gesunken. Pellethersteller reduzieren ihre externen Flake-Käufe. Die Preisspannen zwischen Qualitäts- und Premiumprodukten sind eingebrochen. In den letzten Jahren wurden erhebliche Kapazitäten für vertikale Produktionsanlagen für nicht-pelletierte Premium-rPET-Flakes aufgebaut. Diese Kapazitäten wurden primär für Premium-rPET-Anwendungen, insbesondere für Pellets in Lebensmittelqualität, geschaffen. Recyclingunternehmen, die Flakes mit einer Polyvinylchlorid (PVC)-Verunreinigung von unter 50 ppm – einem wichtigen Qualitätskriterium – und ähnlich niedrigen Gehalten anderer Verunreinigungen herstellen können, haben nun Schwierigkeiten, Material abzusetzen. Nachfragemuster…
  • Vioneo plant den Bau einer Methanol-zu-Polyolefin-Anlage in China

    Vioneo plant den Bau einer Methanol-zu-Polyolefin-Anlage in China

    Am 16. Januar gab das europäische Chemie-Startup Vioneo bekannt, den Bau einer Anlage zur Herstellung von Polyolefinen aus grünem Methanol mit einer Kapazität von 300.000 Tonnen pro Jahr in Europa aufzugeben und stattdessen in ein ähnliches Projekt in China zu investieren. Vioneo erklärte: „Die lokale Beschaffung von grünem Methanol ermöglicht es uns, unseren Kunden günstigere Preise anzubieten, die Effizienz der Lieferkette zu verbessern, CO₂-Emissionen zu reduzieren und die Markteinführung von Produkten zu beschleunigen.“ Zu diesem Zweck soll in China eine effizientere Produktionsanlage errichtet werden, die als erste kommerzielle Polyolefin-Produktionsanlage auf Basis von grünem Methanol dienen wird. Zuvor hatte Vioneo geplant, seine erste kommerzielle Anlage in Antwerpen, Belgien, mit einer Investition von rund 1,5 Milliarden Euro zu bauen. Die Anlage sollte…
  • Neugestaltung der Kapazitätsstrukturen der PP/PE-Industrie: Ökologische Transformation und Projektmodernisierung als Kernthemen

    Neugestaltung der Kapazitätsstrukturen der PP/PE-Industrie: Ökologische Transformation und Projektmodernisierung als Kernthemen

    Chinas PP/PE-Industrie (Polypropylen, Polyethylen) befindet sich im Umbruch. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählen die Inbetriebnahme des Polyethylenwerks von BASF in Zhanjiang und die Fortschritte bei den neuen Polyolefinprojekten von PetroChina Dalian Petrochemical, die den Sektor hin zu einer großtechnischen und hochwertigen Produktion treiben. Das von der Huanqiu Contracting & Engineering Corporation errichtete Polyethylenwerk von BASF (Guangdong) mit einer Kapazität von 500.000 Tonnen pro Jahr hat den Betrieb erfolgreich aufgenommen und produziert bereits qualifizierte Produkte. Das Projekt, eine wichtige chinesisch-deutsche Kooperationsinitiative, die von den Ministerpräsidenten beider Länder begleitet wurde, ist die bisher größte Auslandsinvestition von BASF. Das Werk befindet sich im Petrochemischen Industriepark Donghai Island in Zhanjiang und entspricht internationalen Baustandards.
  • Der Expansionszyklus der PVC-Industrie endet, 2026 wird sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nur geringfügig verbessern.

    Der Expansionszyklus der PVC-Industrie endet, 2026 wird sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nur geringfügig verbessern.

    Chinas Polyvinylchlorid (PVC)-Industrie hat ihren fast achtjährigen Kapazitätsausbauzyklus abgeschlossen und tritt nun in eine Phase der strukturellen Anpassung ein. Für 2026 sind keine neuen Kapazitäten geplant. In Verbindung mit dem Rückzug teurer Produktionsstätten im Ausland und Exportförderung wird eine leichte Verbesserung der Angebots- und Nachfragedynamik erwartet, die von anerkannten Institutionen bestätigt wurde. Angebotsseitige Daten zeigen ein stetiges Wachstum der inländischen PVC-Kapazitäten und -Produktion von 2018 bis 2025. Im Jahr 2025 wurden 2,2 Millionen Tonnen neue Kapazitäten hinzugewonnen, wobei der Anteil von PVC auf Ethylenbasis auf 28 % stieg. Weltweit sind für 2026 nur noch minimale neue Kapazitäten geplant, was das Ende des Ausbaus markiert. Die Korrektur des PVC-Marktes im Jahr 2025 führte zu branchenweiten Verlusten, wobei PVC auf Acetylenbasis ein historisches Tief erreichte. Trotz einer Erholung zum Jahresende verharren die Preise weiterhin auf niedrigem Niveau.
  • Welche Auswirkungen hat die Abschaffung der Exportsteuererstattungen auf den PVC-Markt?

    Welche Auswirkungen hat die Abschaffung der Exportsteuererstattungen auf den PVC-Markt?

    Am 9. Januar veröffentlichten das Finanzministerium und die Staatliche Steuerverwaltung gemeinsam die Bekanntmachung zur Anpassung der Exportsteuererstattungsrichtlinie für Photovoltaik- und andere Produkte. Die Produktliste umfasst ausdrücklich PVC-Pulver, unweichgemachtes PVC und weichgemachtes PVC. Die Kernauswirkung betrifft PVC-Exporte: Ab dem 1. April 2026 entfällt die Mehrwertsteuererstattung für PVC-Pulver. Derzeit beträgt der Erstattungssatz für diese Produktkategorie 13 %. Die weitreichenden Folgen dieser Richtlinie für den PVC-Markt haben in der Branche und am Kapitalmarkt große Beachtung gefunden. Li Min, Analyst bei Zhuochuang Information, erklärte, diese Richtlinie werde die Exportkosten direkt erhöhen…
  • TPU-Folienextrusion: Compoundauswahl vs. Angebot an Fertigfolien

    Anwendungshinweis TPU-Folienextrusion: Compoundauswahl vs. Bezug von Fertigfolien. Bei TPU-Folienprojekten stehen Kunden oft vor einer frühen, selten eingehend diskutierten Entscheidung: Sollen sie TPU-Foliencompounds für die Eigenextrusion kaufen oder fertige TPU-Folien direkt beziehen? Beide Ansätze sind zwar üblich, bedeuten aber grundlegend unterschiedliche Verteilungen von Prozessverantwortung und -risiko. Anwendungskontext: TPU-Folien werden für Bettwarenschutz, Funktionslaminate, medizinische Abdeckungen und Verpackungen eingesetzt. Abhängig von Produktionsumfang, Anlagenkapazität und Stabilitätsanforderungen bevorzugen einige Hersteller die Eigenextrusion von Folien aus Compounds, während andere auf extern bezogene Fertigfolien setzen. Compound vs. Fertigfolie: Ein struktureller Unterschied…
  • Wenn Standard-TPU-Typen bei Folienextrusionsanwendungen versagen

    Anwendungshinweis: Wenn Standard-TPU-Typen bei der Folienextrusion versagen. Projekte zur TPU-Folienextrusion beginnen häufig mit Standardtypen, die in ersten Versuchen geeignet erscheinen. In vielen Fällen bestehen Proben die grundlegende Prüfung, nur um dann im weiteren Produktionsverlauf Instabilität, Oberflächenunregelmäßigkeiten oder Leistungsveränderungen zu zeigen. Diese Fehler sind selten zufällig und weisen in der Regel auf strukturelle Grenzen von Standard-TPU-Typen hin. Anwendungskontext: TPU-Folien werden häufig für Bettwarenschutz, medizinische Abdeckungen, atmungsaktive Laminierungen und funktionelle Verpackungen eingesetzt. Während Standard-TPU-Typen für kurze Testläufe oft ausreichend sind, stellt die Folienextrusion besondere Anforderungen an Schmelzstabilität, Oberflächenhomogenität und langfristige Prozesskonsistenz. Warum Standardtypen oft an ihre Grenzen stoßen…
  • Extrusionsstabilität im Vergleich zum anfänglichen Erscheinungsbild bei TPU- und TPE-Anwendungen

    Anwendungshinweis: Extrusionsstabilität vs. Ersterscheinung bei TPU/TPE-Anwendungen. In vielen TPU- und TPE-Extrusionsprojekten wird die Materialbewertung maßgeblich vom ersten Erscheinungsbild der Probe beeinflusst. Glatte Oberflächen, guter Glanz und saubere Profile gelten oft als Indikatoren für die Materialqualität. Materialien, die im Probenstadium besser aussehen, weisen jedoch häufig eine schlechtere Langzeitleistung in der kontinuierlichen Produktion auf. Anwendungskontext: Extrusionsprozesse werden häufig für Draht- und Kabelmäntel, Profile, Schläuche und flexible Bauteile eingesetzt. In frühen Versuchen konzentriert sich die Bewertung oft auf die Oberflächenglätte und die visuelle Konsistenz kleiner Probenläufe. Diese ersten Eindrücke sind zwar intuitiv, spiegeln aber nicht die Bedingungen der kontinuierlichen industriellen Produktion wider. Der versteckte Kompromiss: …
  • Warum die „korrekte Härte“ bei TPU/TPE-Anwendungen immer noch versagt

    Warum die „korrekte Härte“ bei TPU/TPE-Anwendungen immer noch versagt

    Anwendungshinweis: Warum die „richtige Härte“ bei TPU/TPE-Anwendungen immer noch versagt. In vielen TPU- und TPE-Projekten beginnt die Materialauswahl oft mit einer einzigen Zahl: der Härte. Obwohl die Härte ein wichtiger Kennwert ist, wird sie häufig als Entscheidungsvariable und nicht als Ergebnis betrachtet. Diese Vereinfachung ist einer der häufigsten Gründe, warum Anwendungen scheitern, selbst wenn die „richtige“ Härte gewählt wurde. Anwendungskontext: Die Auswahl anhand der Härte ist bei Extrusions-, Spritzguss-, Umspritzungs- und Soft-Touch-Anwendungen üblich. In frühen Projektphasen werden Materialien mit ähnlichen Shore-Härtewerten oft als austauschbar betrachtet. Die Leistung im praktischen Einsatz weicht jedoch häufig trotz identischer nomineller Härte ab. Wichtige Einschränkungen, die...
  • Europas Chemiesektor: Möglicher Wandel vom Nettoexporteur zum Nettoimporteur

    Europas Chemiesektor: Möglicher Wandel vom Nettoexporteur zum Nettoimporteur

    Branchenkenner beobachten, dass sich die globalen Handelsströme im Chemiesektor mit dem schwindenden Einfluss Europas zunehmend in Richtung der aufstrebenden asiatischen Märkte verlagern. Asien (insbesondere der Nahe Osten) festigt dabei seine Position als führender Chemieexporteur. Langfristig könnte dieser Trend Europa dazu veranlassen, vom Nettoexporteur zum Nettoimporteur von Chemikalien zu werden. Der europäische Chemiemarkt befindet sich in einem anhaltenden Abschwung. Stefan Schnabel von der deutschen Helm AG weist darauf hin, dass die schrumpfende Erwerbsbevölkerung und der Abfluss von Konsumausgaben die lokale Nachfrage geschwächt und damit Überschussregionen wie dem Nahen Osten und Ostasien zugutekommen. Udo Lange von Stolt-Nielsen ergänzt, dass die europäische Chemieindustrie Kapitalabflüsse, Werksschließungen und minimale Neuinvestitionen vor Ort verzeichnet – mit kurzfristigen…
  • Frohes Neues Jahr 2026!

    Frohes Neues Jahr 2026!

    Wir wünschen Ihnen und Ihrem Team ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr!
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