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Rekordhoch! Extremer Druck! EU, USA, Australien und Südkorea nehmen chinesische Chemieprodukte ins Visier!

PC Taiwan Chi Mei sinkt um 400 Yuan; ABS sinkt um 300 Yuan!

EU erlässt innerhalb von 10 Tagen zwei Urteile, Zölle bis zu 219,4 %

Am 5. Mai verhängte die Europäische Kommission endgültige Antidumpingzölle auf chinesische Adipinsäure in Höhe von 29,1 % bis 42,3 %. China liefert über 80 % der EU-Importe von Adipinsäure, die in der Nylon-66-, Polyurethan-, Textil-, Automobil-, Möbel-, Bau- und Lebensmittelindustrie weit verbreitet ist. Die EU bezeichnete diesen Schritt als typischen Handelsprotektionismus, der mit den WTO-Regeln unvereinbar sei.

Eine Woche später, am 13. Mai, kündigte die EU vorläufige Antidumpingzölle auf Alkylphosphonsäure und deren Natriumsalze von 182,9 % bis 219,4 % an, die am Folgetag in Kraft treten sollten. Der Höchstsatz von 219,4 % stellt einen nahezu vollständigen Blockierungszoll dar.

USA, Australien, Südkorea, Brasilien schließen sich dem Vorgehen an

  • USA: Am 12. Mai wurden Antidumping- und Ausgleichszolluntersuchungen gegen Trisaminomethan aus China eingeleitet. Am 30. April wurden Antidumpinguntersuchungen gegen PTMEG mit vorgeschlagenen Zöllen von bis zu 419,88 % eingeleitet. Am 8. April wurden die endgültigen Antidumpingzölle auf MDI aus China auf 85,11 % festgesetzt.
  • Australien: Am 30. April wurde eine Antidumpinguntersuchung gegen chinesisches Titandioxid eingeleitet. Mindestens sechs Regionen sind von der Einfuhr chinesischer Titandioxid-Produkte betroffen.
  • Südkorea: Am 7. April wurde eine Antidumpinguntersuchung gegen festes Natriumhydroxid aus Festlandchina und Taiwan eingeleitet.
  • Brasilien: Am 6. April wurden endgültige Antidumpingzölle auf Ethanolamin aus China in Höhe von 23,6 % bis 97,3 % für fünf Jahre verhängt.

Hauptursache: Krise in der europäischen Chemieindustrie

Europäische Chemieproduzenten stehen unter starkem Druck durch hohe Energiekosten, strenge Umweltauflagen und eine schwache Nachfrage. Die Energiekosten sind etwa dreimal so hoch wie in den USA und doppelt so hoch wie in China. Rund 7 % der Produktionskapazitäten wurden innerhalb von drei Jahren stillgelegt; die Investitionen sind bis 2025 um mehr als 80 % zurückgegangen. Für 2026 wird ein Produktionsrückgang von 2,2 % in der EU und Großbritannien erwartet.

Auswirkungen auf Chinas Exporte

Im ersten Quartal 2026 brach Chinas Anteil an den Adipinsäureexporten in die EU von durchschnittlich 22 % auf 10,04 % ein. Der BDO-Sektor steht zudem unter Druck durch vorläufige EU-Zölle und politische Anpassungen, was die Umstrukturierung der Branche beschleunigt.

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Veröffentlichungsdatum: 29. Mai 2026