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PVC bleibt angesichts von Angebotsrückgang und schwacher Nachfrage auf niedrigem Niveau!

Marktnachrichten

Laut Berichten des iranischen Rundfunks vom 4. erklärte die Pressestelle der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), dass in den vergangenen Stunden keine Handelsschiffe oder Öltanker die Straße von Hormus passiert hätten. Die US-Behauptungen, Schiffe würden die Straße bereits durchfahren, wurden als „haltlos und eine glatte Lüge“ zurückgewiesen. Weiter hieß es in dem Bericht, dass jegliche maritime Operationen, die gegen die etablierten Prinzipien der IRGC-Marine verstoßen, „ernsthaften Risiken“ ausgesetzt seien und nicht konforme Schiffe „gewaltsam abgefangen“ würden. (Quelle: Xinhua-Nachrichtenagentur)

Am 4. Mai Ortszeit erfuhr ein Reporter der China Media Group von der britischen Seeschifffahrtsbehörde (UKMTO), dass das Gemeinsame Maritime Nachrichtenzentrum die Mitteilung Nr. 004-26 herausgegeben hat. Darin heißt es, dass die maritime Sicherheitsbedrohung in der Straße von Hormus aufgrund anhaltender regionaler Militäroperationen weiterhin „extrem hoch“ sei und die Navigationsrisiken zunähmen. Die Mitteilung weist auf eine deutliche Zunahme der Marinepräsenz in den betroffenen Gewässern und eine kontinuierliche Erhöhung der Schutzmaßnahmen hin. Dies bedeutet, dass durchfahrende Schiffe häufig über UKW-Funk kontaktiert werden müssen, während sich die Lage in den Ankergebieten aufgrund des erhöhten Schiffsverkehrs verschärft hat. Besonders hervorgehoben wird, dass die Navigation innerhalb und in der Nähe von Verkehrstrennungsgebieten (TSS) aufgrund nicht geräumter Minen in einigen Gewässern ein „extrem hohes Risiko“ birgt. Reedereien werden aufgefordert, die Risiken umfassend zu bewerten, Routen im Voraus zu planen und die Sicherheit vor der Durchfahrt zu gewährleisten. (Quelle: CCTV News)

Umfassende Analyse

Während der Maifeiertage führten die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zu Störungen auf dem Energiemarkt, was sich auf den PVC-Preis sowohl positiv als auch negativ auswirkte. Auf der Angebotsseite blieben die Preise für Ethylen-Rohstoffe aufgrund des knappen inländischen und internationalen Angebots relativ hoch. Ausländische Produzenten reduzierten ihre Produktion, um die Preise zu stützen, und Chinas Exporte zeigten sich weiterhin robust. Wartungsarbeiten im Frühjahr und Produktionskürzungen verlustbringender Unternehmen reduzierten die Auslastung der Branche zusätzlich und führten zu einem Abbau der Lagerbestände entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Auf der Nachfrageseite blieb die Immobilieninvestition schleppend. Abnehmer in nachgelagerten Bereichen füllten lediglich ihre kostengünstigen Lagerbestände auf, und die Terminalaufträge waren schwach. Die meisten nachgelagerten Unternehmen nahmen sich um den 1. Mai herum drei bis vier Tage frei, was sowohl das Angebot als auch die Nachfrage schwächte. Insgesamt stützten Angebotsverknappung und Kostenstützung die Spotpreise, die schwache Nachfrage begrenzte jedoch das Aufwärtspotenzial. Kurzfristig dürfte sich der PVC-Preis mit einer leichten Aufwärtsdynamik stabilisieren, obwohl die Futures voraussichtlich auf niedrigem Niveau schwanken werden. Künftig sollte der Fokus auf der Umsetzung von Produktionskürzungen und den Auswirkungen der Nachfrageerholung auf die Lagerbestände entlang der Wertschöpfungskette liegen.

Zusammenfassung

Standpunkt: Angesichts der schrittweisen Angebotsverknappung und der anhaltend schwachen Nachfrage wird erwartet, dass sich die PVC-Futures weiterhin in einer niedrigen Konsolidierungsphase befinden werden.

Kernlogik:

Die Ethylen-Rohstoffknappheit dürfte sich kurzfristig nicht entspannen. Ausländische Produzenten drosseln ihre Produktion, um die Preise zu stützen, während Chinas Exporte weiterhin wettbewerbsfähig bleiben. Zusammen mit der erwarteten weiteren Angebotsreduzierung im Zuge der Frühjahrswartung bilden diese Faktoren eine solide Marktgrundlage.

Das Wachstum der Investitionen in Immobilienentwicklungsprojekte bleibt verhalten, da sich die Nachfrage der nachgelagerten Produkthersteller nicht wesentlich verbessert hat. Diese füllen ihre Lagerbestände nur bei niedrigen Preisen auf und zeigen wenig Bereitschaft, teure Lieferungen anzunehmen. Zwar sinken die Lagerbestände in der industriellen Wertschöpfungskette, jedoch nur langsam. Hohe Lagerbestände in Verbindung mit schwacher Nachfrage begrenzen weiterhin das Preiswachstum.

GPPS-52511


Veröffentlichungsdatum: 06.05.2026