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BASF-Preiserhöhung, Fusion japanischer Petrochemiekonzerne, Energiewende in Südkorea: Drei wichtige globale Entwicklungen!

BASF erhöht die Preise für Kunststoff-Antioxidantien und Lichtstabilisatoren..

Der Chemiekonzern BASF hat eine weitere Preiserhöhung für sein weltweites Sortiment an Antioxidantien, Prozessstabilisatoren und Lichtstabilisatoren für Kunststoffanwendungen angekündigt. Die Erhöhung beträgt maximal 25 Prozent. BASF begründete die Preisanpassung mit einem starken Anstieg der Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten infolge des militärischen Konflikts im Nahen Osten.

Fusion der Polyolefin-Geschäftsbereiche von Mitsui, Idemitsu und Sumitomo genehmigt.

Mitsui Chemicals, Idemitsu Kosan und Sumitomo Chemical schlossen am 10. September 2025 eine grundsätzliche Kooperationsvereinbarung. Die drei Unternehmen planen, das Polyolefin-Geschäft (PO) der Prime Polymer Co., Ltd., einem Joint Venture von Mitsui Chemicals und Idemitsu Kosan, mit den Polypropylen- (PP) und LLDPE-Geschäften (Linear Low-Density Polyethylene) von Sumitomo Chemical in Japan zu integrieren. Am 24. April 2026 erhielten die beteiligten Unternehmen die offizielle Mitteilung der japanischen Wettbewerbsbehörde, dass diese keine Unterlassungsverfügung gegen die Integration erlassen werde, was einer offiziellen Genehmigung gleichkommt.

Südkorea verringert seine Abhängigkeit von Öl aus dem Nahen Osten und setzt verstärkt auf Importe aus Amerika und Afrika..

Kang Hun-sik, Stabschef des südkoreanischen Präsidenten, erklärte am Freitag, Südkorea habe durch erhöhte Rohölimporte aus Amerika und Afrika seine Abhängigkeit von Rohöl aus dem Nahen Osten von 69 % auf 56 % reduziert. Im Mai sollen voraussichtlich rund 23,99 Millionen Barrel Rohöl aus Saudi-Arabien und 16 Millionen Barrel aus den Vereinigten Arabischen Emiraten über Routen, die die Straße von Hormus umgehen, importiert werden. Südkorea hat für Mai 74,62 Millionen Barrel Rohöl bestellt, was 87 % der durchschnittlichen monatlichen Importe des Vorjahres entspricht. Die Lagerbestände an Naphtha und Grundrohstoffen reichen derzeit nur für einen Monat, die Lage dürfte sich jedoch in etwa einem Monat verbessern, da ab Ende April sukzessive 2,1 Millionen Tonnen bestelltes Naphtha importiert werden.

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Veröffentlichungsdatum: 28. April 2026