• head_banner_01

TPU-Schlauchmaterial | Hochflexibles und ölbeständiges TPU für Pneumatik- und Hydraulikschläuche

Kurzbeschreibung:

Hochflexible TPU-Mischungen für pneumatische und hydraulische Schläuche.
Hervorragende Öl-, Abrieb- und Hydrolysebeständigkeit für eine lange Lebensdauer im industriellen Einsatz.


Produktdetails

TPU-Schlauch-/Rohrmaterial

TPU-Materialsysteme fürIndustrieschläuche und -rohreverwendet für Medientransfer, Schutzhüllen,
Pneumatik-/Fluidleitungen und Allzweckschläuche, deren Leistungsfähigkeit von einem stabilen Gleichgewicht folgender Faktoren abhängt:
Flexibilität, Knickfestigkeit, Medienwiderstand(Öl-/Fett-/Kühlmittelnebel, projektabhängig),
Hydrolysestabilitätbei feuchter HitzeAbrieb-/Schnittfestigkeit, UndExtrusions-Dimensionskontrolle.

Bei Schlauch-/Rohrprojekten werden Ausfälle häufig durch Folgendes verursacht:Interaktionvon Wandstärke, Härte und Wärmebehandlungsgeschichte:
Ein Schlauch, der die ersten Flexibilitätsprüfungen besteht, kann immer nochKnick, kriechen, oderDrift in OD/IDnach langem Laufen.
Diese Seite ordnet typische Fehlermodi der richtigen TPU-Systemrichtung zu.
Knickfestigkeit
Biegeermüdung
Öl / Fett (Projekt)
Kühlmittelnebel (Projekt)
Hydrolyse / Feuchte Hitze
Abrieb und Schnitt
Extrusionsstabilität
Vakuumdimensionierung

Typische Anwendungen

  • Pneumatikschläuche– stabile Flexibilität, Knickfestigkeit und OD/ID-Kontrolle für Fittings.
  • Flüssigkeits-/Medientransferleitungen– Abriebfestigkeit und Medienverträglichkeit (projektabhängig).
  • Schutzhüllen– Schlepp- und Kantenabriebfestigkeit, Schnittfestigkeit und Biegebeständigkeit.
  • Allgemeiner Industrieschlauch– wiederholtes Biegen und langes Laufen bei gleichbleibenden Abmessungen und Oberfläche.

Kernanforderungszuordnung

Nutzen Sie die untenstehende Matrix, um Ihre wichtigste Einschränkung einer praktischen Materialrichtung zuzuordnen. Viele Projekte erfordern eine kombinierte Strategie.

Erfordernis Was es üblicherweise bedeutet TPU-Systemrichtung
Biegefestigkeit / Knickfestigkeit Das Rohr muss auch bei engen Biegungen und wiederholter Handhabung lokalem Zusammenbrechen widerstehen. Härte, Wandstärke und Schmelzfestigkeit in Einklang bringen; zu weiche Systeme ohne strukturelle Reserve vermeiden.
Medienwiderstand (Öl/Fett/Kühlmittelnebel) Rohre, die Ölen, Schmierstoffen oder Kühlmittelnebel ausgesetzt sind; Risiko von Quellung und Erweichung (projektabhängig) Öl-/fettempfindliche Verpackung und Überprüfung unter realen Medien und Temperaturen
Hydrolysestabilität bei feuchter Hitze Feuchtigkeit und Hitze beschleunigen den Sachschaden; das Risiko steigt bei unzureichender Trocknung und Überhitzung. Polyetherorientierte Positionierung mit Feuchtigkeits-/Wärmekontrolle und Langzeitvalidierung der Nassalterung
Abrieb- und Schnittfestigkeit Schleifen über Fußböden, Reiben an Arbeitsplätzen, Kantenkontakt und Kratzen Abrieb- und schnittorientiertes System mit ausgewogener Oberflächenstabilität und Zähigkeit
Extrusionsstabilität und Maßhaltigkeit OD/ID-Drift, Ovalität, Oberflächenfehler und instabile Dimensionierung während des Betriebs Extrusionsstabiles System, abgestimmt auf Vakuumkalibrierung, Abzugskontrolle und Wärmevorgeschichte

Wichtige Themen für Schlauch-/Rohrprojekte

1) Knickfestigkeit im Verhältnis zu Wandstärke und Härte

Knickfestigkeit ist selten eine Eigenschaft eines einzelnen Materials. Sie wird durch das Zusammenwirken folgender Faktoren bestimmt:
Härte, Wandstärke, Verhältnis Rohraußendurchmesser zu Innendurchmesser, UndSchmelzfestigkeit und Schlichtestabilität.
Ein weicherer Schlauch mag sich anfangs angenehmer anfühlen, kann aber bei starken Biegungen zusammenbrechen. Ein härterer Schlauch ist zwar knickfester, verliert aber an Flexibilität.

  • Härte bis: verbessert die strukturelle Widerstandsfähigkeit, erhöht aber den minimalen Biegeradius.
  • Wandstärke bis: Verbessert die Knickfestigkeit, wirkt sich aber auf Gewicht, Kosten und Passformkompatibilität aus.
  • ProzessstabilitätUnzureichende Dimensionierung oder Temperaturdrift können zu Ovalität führen, die einen lokalen Kollaps auslöst.

2) Beständigkeit gegen Öl-, Fett- und Kühlmittelnebel (projektabhängig)

Medienpräsenz kann verursachenSchwellung, Erweichungund Veränderungen der Reibung oder Flexibilität im Laufe der Zeit.
Die Belastung durch Kühlmittelnebel und Öldämpfe mag geringfügig erscheinen, kann sich aber durch Hitze und Zeit verstärken.
Überprüfen Sie immer unter Ihremreale Medien, Temperatur, UndExpositionsdauer.

Wenn Sie zwar Anforderungen an die „Ölbeständigkeit“ auf dem Papier haben, aber keine definierten Testmedien,
Navigieren Sie zur Seite „Erweiterte Funktionen“ und definieren Sie zuerst den Verifizierungsplan.

3) Hydrolyse- und Feucht-Wärme-Verhalten (Polyetherrichtung und Risikopunkte)

Feuchte Hitze beschleunigt das Alterungsrisiko. Polyether-orientierte TPU-Systeme werden häufig für eine verbesserte Stabilität in feuchten Umgebungen positioniert.
Die Ergebnisse hängen aber weiterhin davon abTrocknungsdisziplin, Hitzehistorie, UndValidierung der Nassalterung.

  • Feuchtigkeit + Überhitzungist eine häufige, oft übersehene Ursache für Sachschäden und Oberflächenmängel.
  • Validierung der Nassalterungsollte die tatsächliche Belastung widerspiegeln: Temperatur, Zeit und Belastungszustand (Biegung/Druck).
  • Dimensionsdriftkönnen nach Feuchtigkeits-/Wärmezyklen auftreten, selbst wenn die anfängliche Größe stabil ist.

4) Abrieb- und Schnittfestigkeit (Schleifen / Reibung / Kanten)

Schläuche und Hülsen versagen oft an Kontaktpunkten: Schleifen über Böden, Reiben an Vorrichtungen und scharfen Werkbankkanten.
Ein gutes System bewahrtAbriebfestigkeitohne bei wiederholtem Biegen spröde zu werden.

5) Extrusionsstabilität und Maßkontrolle (Abzug, Vakuumkalibrierung, Wärmebehandlung)

Dimensionsstabilität ist ein Systemergebnis, nicht nur ein Maschinenergebnis. TPU benötigt ein kontrolliertes Prozessfenster für:
konstante Schmelztemperatur, stabile Vakuumdimensionierung, Auslastung, Undkontrollierte Kühlung.
Die Wärmebehandlung kann das Schrumpfverhalten verändern und die Wiederholgenauigkeit von Außendurchmesser und Innendurchmesser beeinflussen.

  • OD/ID-Drift: typischerweise im Zusammenhang mit Temperatur- und Fördermengenänderungen oder instabiler Vakuumgröße.
  • Ovalität: verschlimmert oft das Risiko von Knicken und Undichtigkeiten bei den Anschlüssen.
  • Oberflächenfehler: kann durch Feuchtigkeit, Überhitzung oder mangelhafte Schmelzfiltration verursacht werden (projektabhängig).

Typische Klassenstufen und Positionierung

Klassenfamilie Härte Designfokus Typische Verwendung
TPU-IND-Schlauch, flexibel und knickfest 80A–95A Flexibilität mit struktureller Reserve zur Reduzierung des Knick- und Einsturzrisikos Pneumatikschläuche, allgemeine Industrieschläuche mit häufiger Handhabung
TPU-IND-Schlauch, öl- und fettbeständig 85A–55D Positionierung des Medienwiderstands bei Öl-/Fettkontakt (projektabhängig) Flüssigkeitsleitungen, Schmierumgebungen, Kühlmittelnebelzonen
TPU-IND-Schlauch, hydrolyseempfindlich (Polyetherrichtung) 80A–95A Positionierung der Nass-/Feuchtstabilität mit Prozessdisziplin und Validierung der Nassalterung Feuchte, warme Umgebungen, Reinigungsbereiche, Nassleitungen
TPU-IND-Schlauch abrieb- und schnittfest 90A–60D Widerstandsfähigkeit, Reibung und Kantenkontaktwiderstand bei gleichzeitiger Wahrung der Zähigkeit Schutzhüllen, Reibung am Arbeitsplatz, Schleifspuren auf dem Boden
TPU-IND-Schlauch – Extrusionsstabile Dimensionskontrolle 85A–55D Stabiles Extrusionsfenster für Wiederholgenauigkeit von Außen- und Innendurchmesser sowie Vakuumkalibrierungskontrolle Präzisionsrohre, anschlussmittelgetriebene Anwendungen, Langzeitproduktion

Hinweis: Die endgültige Auswahl hängt von Außen-/Innendurchmesser, Wandstärke, minimalem Biegeradius, Druck, Medienexposition und Temperatur ab.
und die Einrichtung der Extrusionslinie (Vakuumdimensionierung, Abzug, Kühlpfad).


Verarbeitungsempfehlungen (mit Fokus auf Extrusion)

1) Trocken
TPU gründlich trocknen. Feuchtigkeit führt zu Blasenbildung/Oberflächenfehlern und erhöht das Hydrolyserisiko bei feuchter und warmer Beanspruchung.
2) Stabilisierung der Wärmegeschichte
Die Schmelztemperatur muss stabil gehalten und eine Überhitzung vermieden werden. Die Wärmevorgeschichte beeinflusst das Schrumpfverhalten und die Wiederholgenauigkeit von Außen- und Innendurchmesser.
3) Vakuumgröße kontrollieren & Abtransport
Um Ovalität und Abweichungen zu vermeiden, müssen Vakuumgröße, Kühlung und Abzugsgeschwindigkeit aufeinander abgestimmt sein. Ovalität erhöht das Risiko von Knicken und Undichtigkeiten an den Verbindungsstücken.
  • Dimensionale Ziele: frühzeitig Toleranzgrenzen für Außendurchmesser/Innendurchmesser und Ovalität festlegen, um wiederholte Montagefehler zu vermeiden.
  • Oberfläche und Reibung: Beurteilung, ob Oberflächenrutschen akzeptabel ist oder eine kontrollierte Reibung erforderlich ist (projektabhängig).
  • Validierung: Test nach realen Biegezyklen und nach Nass-/Wärmealterung, wenn dies im Betrieb erforderlich ist.

Muster anfordern / Technisches Datenblatt

Wenn Ihr Projekt mehrere Randbedingungen umfasst (Knickfestigkeit + Ölexposition + Hydrolyse + Abrieb + enge Toleranzen),
Leiten Sie es an Advanced Functional Industrial TPU weiter, um einen kombinierten Auswahl- und Verifizierungsplan zu erstellen.

Für eine schnelle Empfehlung senden Sie:
  • Schlauchtyp: pneumatische Leitung / Fluidleitung / Schutzhülle und Zielanwendung
  • Außen-/Innendurchmesser und Wandstärke, erforderliche Toleranzen und Ovalitätsgrenzen
  • Mindestbiegeradius und Anforderungen an den Biegezyklus
  • Druck- und Temperaturbereich
  • Medienexposition: Öl/Fett/Kühlmittelnebel/Wasser/Reinigungsmittel (projektabhängig)
  • Hinweise zur Extrusionslinie: Vakuumdimensionierung, Abzug, Kühlpfad und bekannte Instabilitäten

  • Vorherige:
  • Nächste: