Am 3. Juni 2021 brachte Xtep in Xiamen ein neues, umweltfreundliches Produkt auf den Markt: ein T-Shirt aus Polymilchsäure (PLA). Kleidung aus Polymilchsäurefasern ist in einer geeigneten Umgebung innerhalb eines Jahres auf natürliche Weise abbaubar. Der Ersatz von synthetischen Kunststofffasern durch Polymilchsäure reduziert die Umweltbelastung bereits an der Quelle.
Xtep hat eine unternehmensweite Technologieplattform – die „Xtep Environmental Protection Technology Platform“ – eingerichtet. Diese Plattform fördert den Umweltschutz entlang der gesamten Wertschöpfungskette in den drei Dimensionen „Umweltschutz der Materialien“, „Umweltschutz der Produktion“ und „Umweltschutz des Konsums“ und ist zur treibenden Kraft für die Innovation umweltfreundlicher Materialien innerhalb der Unternehmensgruppe geworden.
Ding Shuibo, Gründer von Xtep, erklärte, dass Polymilchsäure (PLA) nicht hochtemperaturbeständig sei. Daher liege der Produktionsprozess 0–10 °C niedriger als die übliche Polyester-Färbetemperatur, und die Fixiertemperatur sei 40–60 °C niedriger. Würden alle Xtep-Gewebe durch Polymilchsäure ersetzt, könnten jährlich 300 Millionen Kubikmeter Erdgas eingespart werden, was 2,6 Milliarden kWh Strom und dem Verbrauch von 620.000 Tonnen Kohle entspräche.
Xtep plant die Markteinführung des Strickpullovers im zweiten Quartal 2022. Der Polylactid-Anteil soll auf 67 % erhöht werden. Im dritten Quartal desselben Jahres folgt die Einführung einer Windjacke aus 100 % reinem Polylactid. Bis 2023 strebt das Unternehmen an, mit Polylactid-Produkten, die nur eine Saison erhältlich sind, ein Liefervolumen von über einer Million Stück zu erreichen.
Veröffentlichungsdatum: 08.10.2022

