Im September stieg die Wertschöpfung der Branchen oberhalb der festgelegten Größe im Jahresvergleich um 4,5 %, genau wie im Vormonat. Von Januar bis September legte die Wertschöpfung dieser Branchen im Jahresvergleich um 4,0 % zu, ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Zeitraum Januar bis August. Als treibende Kraft wird erwartet, dass die politischen Maßnahmen eine leichte Verbesserung der inländischen Investitionen und der Konsumnachfrage bewirken. Angesichts der relativen Widerstandsfähigkeit und des niedrigen Ausgangsniveaus der europäischen und amerikanischen Wirtschaft besteht weiterhin Verbesserungspotenzial bei der Auslandsnachfrage. Die leichte Verbesserung der Inlands- und Auslandsnachfrage könnte die Produktion dazu anregen, ihren Erholungstrend fortzusetzen. Im September verzeichneten 26 von 41 wichtigen Branchen ein Wachstum der Wertschöpfung im Jahresvergleich. Darunter verzeichneten die Kohlebergbau- und -wäscheindustrie einen Anstieg von 1,4 %, die Erdöl- und Erdgasförderung von 3,4 %, die Herstellung chemischer Rohstoffe und chemischer Produkte von 13,4 %, die Automobilindustrie von 9,0 %, die Herstellung elektrischer Maschinen und Geräte von 11,5 % und die Gummi- und Kunststoffindustrie von 6,0 %.
Im September setzten die Rohstoff- und Produktindustrie sowie die Gummi- und Kunststoffindustrie ihr Wachstum fort, allerdings mit unterschiedlichen Wachstumsraten. Die Rohstoff- und Produktindustrie verzeichnete im Vergleich zum August einen Rückgang um 1,4 Prozentpunkte, während die Gummi- und Kunststoffindustrie um 0,6 Prozentpunkte zulegte. Mitte September erreichten die Polyolefinpreise einen neuen Höchststand seit Jahresbeginn und begannen anschließend zu sinken, unterliegen aber weiterhin Schwankungen und erholen sich kurzfristig wieder.
Veröffentlichungsdatum: 13. November 2023
