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Die Hochsaison beginnt, und die Entwicklung des PP-Pulvermarktes ist vielversprechend.

Seit Anfang 2022 wurde der PP-Pulvermarkt durch verschiedene ungünstige Faktoren stark beeinträchtigt. Die Marktpreise sind seit Mai rückläufig, und die Pulverindustrie steht unter großem Druck. Mit Beginn der Hochsaison der „Goldenen Neun“ belebte der starke Trend der PP-Futures den Spotmarkt jedoch etwas. Zudem stützte der Anstieg des Propylenmonomerpreises die Pulvermaterialien, die Stimmung der Unternehmer verbesserte sich, und die Marktpreise begannen zu steigen. Kann sich der Markttrend also in der weiteren Entwicklung fortsetzen, und ist er vielversprechend?

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Hinsichtlich der Nachfrage: Im September stieg die durchschnittliche Auslastung der Kunststoffverarbeitungsindustrie deutlich an und lag bei rund 41 %. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass mit dem Abklingen der Hitzewelle die Auswirkungen der Stromsparmaßnahmen nachließen und mit Beginn der Hochsaison für die Kunststoffverarbeitungsnachfrage die Auftragslage im Vergleich zum Vormonat insgesamt besser ausfiel. Dies wiederum steigerte die Produktionsbereitschaft der Kunststoffverarbeitungsindustrie. Da die Feiertage nun näher rücken, sind die nachgelagerten Bereiche wieder gut gefüllt, was die Handelsstimmung am Kunststoffmarkt belebt und das Angebot stützt.

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Angebot: Derzeit befinden sich zahlreiche Anlagen auf dem Polypropylen-Pulverlagerplatz im Stillstand. Hersteller wie Guangqing Plastic Industry, Zibo Nuohong, Zibo Yuanshun und Liaohe Petrochemical, die ihre Produktion in der Anfangsphase eingestellt hatten, haben den Betrieb bisher nicht wieder aufgenommen. Der Preis für Propylenmonomer ist aktuell relativ hoch. Die Preisdifferenz zwischen Propylenmonomer und Pulvermaterial hat sich weiter verringert, wodurch der Gewinndruck auf die Pulvermaterialhersteller gestiegen ist. Daher arbeitet die Pulverindustrie insgesamt auf einem niedrigen Niveau, und es gibt derzeit keinen Angebotsdruck, der das Pulvermarktangebot stützen könnte.

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Hinsichtlich der Kosten: Die jüngsten internationalen Rohölpreise entwickelten sich uneinheitlich, der Gesamttrend war jedoch schwach und fiel deutlich. Die Wiederinbetriebnahme von Propylenmonomer-Produktionsanlagen, die in der Anfangsphase erwartet wurde, verzögerte sich, und die Inbetriebnahme einiger neuer Anlagen in Shandong wurde ausgesetzt. Zudem ging das Warenangebot aus den nordwestlichen und nordöstlichen Regionen zurück. Der allgemeine Angebots- und Nachfragedruck war jedoch beherrschbar, die Marktfundamentaldaten wirkten sich positiv aus, und der Propylenmarktpreis stieg kräftig an. Dies stützte die Pulverkosten erheblich.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Marktpreis für Polypropylenpulver voraussichtlich hauptsächlich im September steigen wird und eine Erholung erwartet wird, auf die man gespannt sein sollte.


Veröffentlichungsdatum: 13. September 2022