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PP-Pulver-Markt: Schwache Entwicklung unter dem Druck von Angebot und Nachfrage

I. Mitte bis Anfang Oktober: Markt überwiegend in einem schwachen Abwärtstrend

Konzentrierte bärische Faktoren

Die PP-Futures schwankten nur schwach und stützten den Spotmarkt nicht. Die Propylenlieferungen im Upstream-Bereich waren schleppend, die notierten Preise fielen stärker als sie stiegen, was den Pulverherstellern keine ausreichende Kostendeckung bot.

Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage

Nach den Feiertagen erholten sich die Produktionsauslastungen der Pulverhersteller und erhöhten das Marktangebot. Allerdings hatten die nachgelagerten Betriebe bereits vor den Feiertagen geringe Mengen eingelagert; nach den Feiertagen füllten sie ihre Lager nur geringfügig auf, was zu einer enttäuschenden Nachfrageentwicklung führte.

Preisverfall

Am 17. lag der durchschnittliche Preis für PP-Pulver in Shandong und Nordchina bei 6.500 bis 6.600 RMB pro Tonne, ein Rückgang von 2,96 % gegenüber dem Vormonat. In Ostchina lag der durchschnittliche Preis bei 6.600 bis 6.700 RMB pro Tonne, ein Rückgang von 1,65 % gegenüber dem Vormonat.

II. Wichtigster Indikator: Die Preisdifferenz zwischen PP-Pulver und -Granulat verringerte sich leicht, blieb aber niedrig.

Gesamttrend

Sowohl PP-Pulver als auch PP-Granulat wiesen einen Abwärtstrend auf, wobei der Rückgang beim PP-Pulver jedoch stärker ausfiel, was zu einer leichten Erholung der Preisdifferenz zwischen den beiden führte.

Kernproblem

Am 17. betrug die durchschnittliche Preisdifferenz zwischen den beiden Anbietern lediglich 10 RMB pro Tonne. PP-Pulver hatte weiterhin Nachteile beim Versand; nachgelagerte Unternehmen bevorzugten beim Rohstoffkauf meist Granulat gegenüber Pulver, was die Nachfrage nach neuen PP-Pulver-Bestellungen einschränkte.

III. Angebotsseite: Auslastung erholte sich gegenüber dem Vormonat

Gründe für Schwankungen der Auslastung

Zu Beginn des Zeitraums nahmen Unternehmen wie Luqing Petrochemical und Shandong Kairi die PP-Pulverproduktion wieder auf oder steigerten sie, und Hami Hengyou begann mit der Probeproduktion. In der Mitte des Zeitraums reduzierten einige Unternehmen ihre Produktionskapazität oder stellten sie ganz ein, doch Unternehmen wie Ningxia Runfeng und Dongfang nahmen die Produktion wieder auf und glichen so die Auswirkungen der Produktionskürzungen aus.

Endgültige Daten

Die Gesamtauslastung von PP-Pulver lag Mitte bis Anfang Oktober zwischen 35,38 % und 35,58 %, was einem Anstieg von etwa 3 Prozentpunkten gegenüber dem Ende des Vormonats entspricht.

IV. Marktausblick: Kurzfristig keine starken positiven Treiber, weiterhin schwache Schwankungen

Kostenseite

Kurzfristig steht Propylen weiterhin unter erheblichem Lieferdruck und dürfte weiterhin schwachen Preisschwankungen unterliegen, was eine unzureichende Kostenstützung für PP-Pulver zur Folge hat.

Angebotsseite

Es wird erwartet, dass Hami Hengyou die normale Produktion und den Versand schrittweise wieder aufnimmt, und Guangxi Hongyi hat heute mit der Produktion von PP-Pulver auf zwei Produktionslinien begonnen, sodass mit einer Erhöhung des Marktangebots zu rechnen ist.

Nachfrageseite

Kurzfristig wird die Nachfrage in nachgelagerten Bereichen hauptsächlich durch eine starre Nachfrage nach niedrigen Preisen geprägt sein, mit geringem Verbesserungspotenzial. Der Niedrigpreiswettbewerb zwischen PP-Pulver und -Granulat wird anhalten; zudem sollte der treibende Effekt der „Double 11“-Aktion auf die Lieferungen von Kunststoffgewebeprodukten beachtet werden.

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Veröffentlichungsdatum: 20. Oktober 2025