Der Bundesminister für Umwelt und Klimawandel, Steven Guilbeault, und der Gesundheitsminister, Jean Yves Duclos, gaben gemeinsam bekannt, dass zu den Kunststoffen, die vom Plastikverbot betroffen sind, Einkaufstüten, Geschirr, Cateringbehälter, Ringverpackungen, Rührstäbe und die meisten Strohhalme gehören.
Ab Ende 2022 verbot Kanada Unternehmen offiziell den Import und die Herstellung von Plastiktüten und Take-away-Boxen; ab Ende 2023 dürfen diese Plastikprodukte nicht mehr in China verkauft werden; ab Ende 2025 werden sie nicht nur nicht mehr produziert und importiert, sondern auch nicht mehr in andere Länder exportiert!
Kanadas Ziel ist es, bis 2030 zu erreichen, dass „kein Plastik mehr auf Mülldeponien, Stränden, Flüssen, Feuchtgebieten und in Wäldern landet“, damit Plastik aus der Natur verschwindet.
Die gesamte Umwelt ist eng miteinander verbunden. Der Mensch zerstört das natürliche Ökosystem aus eigenem Antrieb, und letztendlich trifft ihn die Quittung. Diverse extreme Wetterereignisse der letzten Jahre sind dafür die besten Beispiele.
Das heute von Kanada angekündigte Plastikverbot ist jedoch ein Schritt nach vorn, und der Alltag der Kanadier wird sich grundlegend verändern. Beim Einkaufen im Supermarkt und beim Entsorgen von Müll im Garten müssen wir auf unseren Plastikverbrauch achten und uns an das Leben ohne Plastik anpassen.
Nicht nur im Interesse der Erde und des Überlebens der Menschheit ist Umweltschutz ein wichtiges Thema, über das es sich nachzudenken lohnt. Ich hoffe, dass jeder Einzelne Maßnahmen ergreift, um die Erde, auf der wir leben, zu schützen.
Veröffentlichungsdatum: 01.07.2022
