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Welche Auswirkungen hat die Abschaffung der Exportsteuererstattungen auf den PVC-Markt?

 

Am 9. Januar veröffentlichten das Finanzministerium und die Staatliche Steuerverwaltung gemeinsam die Bekanntmachung zur Anpassung der Exportsteuererstattungsrichtlinie für Photovoltaik- und andere Produkte. Die Produktliste umfasst ausdrücklich PVC-Pulver, unweichgemachtes PVC und weichgemachtes PVC. Die wichtigste Auswirkung betrifft PVC-Exporte: Ab dem 1. April 2026 entfällt die Mehrwertsteuererstattung für Exporte von PVC-Pulver.
Derzeit beträgt der Exportsteuererstattungssatz für diese Kategorie 13 %. Die weitreichenden Auswirkungen dieser Politik auf den PVC-Markt haben in der Branche und am Kapitalmarkt große Aufmerksamkeit erregt.
Li Min, Analyst bei Zhuochuang Information, erklärte, diese Maßnahme werde die Exportkosten unmittelbar erhöhen. Ausgehend vom aktuellen Inlandspreis für PVC-Pulver von 4.500 Yuan pro Tonne würden die Exportkosten nach dem Wegfall der Steuerrückerstattung um etwa 75 US-Dollar pro Tonne steigen.
Aus exportökonomischer Sicht haben sich Chinas PVC-Pulverexporte in den letzten Jahren zu einer wichtigen Stütze entwickelt, um die unzureichende Inlandsnachfrage auszugleichen. Daten zeigen, dass das Gesamtexportvolumen im Jahr 2024 2,617 Millionen Tonnen erreichte und im Jahr 2025 voraussichtlich 3,8 Millionen Tonnen übersteigen wird. Das kontinuierliche Exportwachstum wird sowohl durch die steigende globale Nachfrage als auch durch das Überangebot auf dem Inlandsmarkt angetrieben.

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Veröffentlichungsdatum: 13. Januar 2026