PLA besitzt gute mechanische und physikalische Eigenschaften. Polymilchsäure eignet sich für Blasformen, Thermoplaste und andere Verarbeitungsverfahren und ist daher vielseitig einsetzbar. Sie kann zur Herstellung verschiedenster Kunststoffprodukte, Lebensmittelverpackungen, Lunchboxen für Fast Food, Vliesstoffe sowie Industrie- und Haushaltstextilien verwendet werden. Daraus lassen sich beispielsweise Agrartextilien, Hygienetextilien, Putzlappen, Sanitärprodukte, UV-beständige Textilien für den Außenbereich, Zeltstoffe und Fußmatten herstellen. Die Marktaussichten sind vielversprechend.
Gute Kompatibilität und Abbaubarkeit. Polymilchsäure findet zudem breite Anwendung im medizinischen Bereich, beispielsweise bei der Herstellung von Einweg-Infusionsgeräten, nicht lösbarem chirurgischem Nahtmaterial und als Verpackungsmaterial für die verzögerte Wirkstofffreisetzung.
Neben den grundlegenden Eigenschaften biologisch abbaubarer Kunststoffe weist Polymilchsäure (PLA) auch eigene, besondere Merkmale auf. Herkömmliche biologisch abbaubare Kunststoffe sind nicht so fest, transparent und witterungsbeständig wie herkömmliche Kunststoffe.
Polymilchsäure (PLA) besitzt ähnliche physikalische Grundeigenschaften wie petrochemisch hergestellte Kunststoffe und eignet sich daher für die Herstellung von Produkten für vielfältige Anwendungen. PLA zeichnet sich zudem durch einen guten Glanz und eine hohe Transparenz aus, vergleichbar mit Polystyrolfolien – Eigenschaften, die andere biologisch abbaubare Produkte nicht bieten.