TPU-Harz für die Automobilindustrie | CVJ-Manschetten, Faltenbälge, Buchsen, Schlauchüberzüge
Übersicht über TPU-Harze für die Automobilindustrie
Automobil-TPU-Verbindungen, geordnet nachRealteilfunktionenUndServicebedingungenWählen Sie die entsprechende Anwendung aus und springen Sie zur richtigen Unterseite:CVJ-Manschetten und Lenkbälge, Buchsen und Dämpfer, Schlauch- und Kabelbaumabdeckungen, oderInnenschutzteile.
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Beginnen Sie mit der wichtigsten Anforderung. Bei Projekten mit mehreren Randbedingungen (z. B. niedrige Temperatur + Fettbeständigkeit + Ozonbeständigkeit oder Ermüdungsbeständigkeit + Blasformstabilität) beginnen Sie mit dem nächstliegenden Ansatz und fordern Sie über eine erweiterte Funktionsabstimmung eine kombinierte Vorauswahl an.
CVJ-Manschetten und Lenkbälge
Hochzyklische Biegeteile, bei denen dynamische Ermüdung, wiederholtes Biegen, Schmierstoffbeständigkeit und Flexibilität bei niedrigen Temperaturen die Auswahlkriterien bestimmen.
- Rissbildung nach wiederholter Biegung und Torsion im realen Fahrbetrieb
- Fett- und Schmierstoffkontakt, der minderwertige Systeme aufweichen oder aufquellen lassen kann
- Die Steifigkeitszunahme bei niedrigen Temperaturen führt zu einer Spannungskonzentration.
Buchsen und Dämpfer
Elastomerbauteile, bei denen Schwingungsdämpfung, Rückprallkontrolle, Abriebfestigkeit und Langzeitstabilität unter Temperaturwechseln von größter Bedeutung sind.
- Ausgewogene Balance zwischen Weichheit und Stützkraft ohne vorzeitiges Durchrutschen
- Stabiler dynamischer Modul für ein konsistentes Dämpfungsverhalten über die Zeit
- Beständigkeit unter Temperaturwechseln und mechanischer Belastung
Schlauch- und Kabelbaumabdeckungen
Schutzhüllen und -manschetten, bei denen Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit, Schutz vor Flüssigkeitsspritzern und Prozessstabilität (Extrusion/Spritzgießen/Blasformen) von entscheidender Bedeutung sind.
- Verschleiß durch Reibung, Vibration und Kontakt mit angrenzenden Teilen
- Exposition gegenüber Ölen, Kraftstoffen, Kühlmitteln oder Straßenschmutz (projektabhängig)
- Stabile Oberflächenqualität und Geometrie für montagefreundliche Teile
Innenschutzteile
Bei Komponenten für den Innenraumschutz bestimmen Aussehen, Haptik, Kratzfestigkeit und Langzeitstabilität die Wahl der Materialzusammensetzung.
- Sichtbare Abrieb- und Kratzerspuren an stark beanspruchten Stellen
- Stabiles Aussehen und mechanisches Verhalten nach Wärme-/UV-Alterung (projektabhängig)
- Gleichmäßige Verarbeitung zur Erhaltung der Oberflächenhomogenität
Typische Daten (nur als Referenz)
Die Werte variieren je nach Rezeptur und Verpackung. Bitte überprüfen Sie die Werte stets an den fertigen Teilen unter Ihren Einsatzbedingungen und gemäß Ihrem Validierungsplan.
| System | Typische Positionierung | Dichte (g/cm³) | Härte | Zugfestigkeit (MPa) | Dehnung (%) | Abrieb (mg) | Verarbeitung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TPU-AUTO CVJ | CVJ-Manschetten und Lenkungsbälge (dynamische Abdichtung) | 1.10–1.18 | 80A–95A | 30–45 | 500–650 | 20–60 | Spritzguss / Blasformen |
| TPU-AUTO NVH | Buchsen und Dämpfer (Dämpfung + Haltbarkeit) | 1.12–1.22 | 85A–55D | 25–45 | 350–600 | 30–90 | Spritzguss |
| TPU-AUTO PRO | Schlauch- und Kabelbaumabdeckungen (Abrieb / Schnitt) | 1.12–1.20 | 90A–60D | 30–55 | 350–550 | 15–60 | Extrusion / Spritzguss |
| TPU-AUTO INT | Innenschutzteile (Aussehen + Haptik) | 1.10–1.18 | 75A–95A | 25–40 | 450–650 | 40–120 | Spritzguss |
| TPU-AUTO ADV | Benutzerdefinierte Mehrfachbeschränkung (Systemausgleich) | 1.10–1.30 | 80A–75D | 25–60 | 300–650 | 15–120 | Spritzguss / Extrusion |
| TPU-AUTO ECO | Kostenoptimierte Ausrichtung (projektabhängig) | 1.10–1.20 | 85A–55D | 22–40 | 350–600 | 25–120 | Spritzguss / Extrusion |
Hinweis: Die Daten dienen nur als Referenz. Die genaue Leistung hängt von der Bauteilkonstruktion, den Additivpaketen, dem Verarbeitungszeitraum und dem Validierungsplan ab.
Anpassungsoptionen (projektbezogen)
Über die Standardqualitäten hinaus lassen sich TPU-Mischungen für die Automobilindustrie an reale Ausfallrisiken, Betriebsbedingungen und Produktionsbeschränkungen anpassen. Typische Anpassungsmöglichkeiten sind:
Flex & Fatigue Life
- Biegeermüdungsreserve für dynamische Faltenbälge und Manschetten
- Reiß- und Kerbfestigkeit um Klemmen und Nuten
- Flexibilität bei niedrigen Temperaturen (projektabhängig)
Verschleiß und Abrieb
- Abrieb- und Schnittfestigkeit für Abdeckungen und Fräszonen
- Optionen für reibungsarme/geräuscharme Kontaktflächen
- Oberflächenintegrität unter Belastung durch Schmutz und Vibrationen
Öl / Fett / Chemikalie
- Beständigkeit gegen Fette, Öle und Kühlmittelnebel (projektabhängig)
- Eigenschaften bleiben auch nach Einwirkung von Hitze und Chemikalien erhalten
- Ausgewogenheit mit Weichheit und Ermüdungsleistung
Hydrolyse und Wassereinwirkung
- Hydrolysebeständigkeit bei feuchten/spritzwassergeschützten Bedingungen
- Eigenschaftserhalt nach Alterungszyklen
- Ausgewogenheit bei Abrieb- und Dämpfungsanforderungen
Verwitterung und Wärmealterung
- Stabilität bei Wärmealterung in der Nähe des Motorraums
- Ozon-/UV-Bewitterungsoptionen (projektabhängig)
- Farbstabilität und Oberflächenbeständigkeit
Innenraum-Sensorikanforderungen
- Optionen mit geringer Geruchsentwicklung / geringer Nebelbildung (projektabhängig)
- Weiche Haptik und abgestimmte Kratz-/Abriebfestigkeit
- Stabiles Verarbeitungsfenster für ein einheitliches Erscheinungsbild
Hinweis: Der Umfang der Anpassung hängt von der Bauteilkonstruktion, den Zielvorgaben und dem Validierungsplan ab. Bei Projekten mit mehreren Randbedingungen empfehlen wir, mit der am besten passenden Anwendungsseite zu beginnen und eine erweiterte Funktionsauswahl anzufordern.
Muster anfordern / Technisches Datenblatt
Bei technischen oder anwendungsspezifischen Fragen nutzen Sie bitte das Anfrageformular auf der rechten Seite (Hinterlassen Sie Ihre Nachricht).
Teilen Sie uns bitte Ihre Bauteilart, den angestrebten Härtebereich, die Betriebsbedingungen (Temperatur, Fett/Öl, Abrieb) und das Verarbeitungsverfahren mit. Wir erstellen Ihnen eine Vorauswahl und stellen Ihnen technische Datenblätter (TDS) und Sicherheitsdatenblätter (SDS) für Versuche zur Verfügung.
Was sollten Sie als Nächstes tun?
Wenn Ihr Projekt eindeutig einer der oben genannten Kategorien zuzuordnen ist, springen Sie zur entsprechenden Unterseite. Sollten Sie mit mehreren Einschränkungen oder wiederholten Fehlversuchen konfrontiert sein, beginnen Sie mit „Erweiterte funktionale Aspekte“.






